Kommentar zum Lagebild Islamismus in NRW Der Staat muss Härte gegen Islamisten zeigen

Meinung | Bonn · Das Lagebild zum Islamismus in NRW zeigt, wie verbreitet die radikale Denkweise mittlerweile ist. Nicht nur in Großstädten, sondern auch auf dem Land sind die Islamisten auf dem Vormarsch. Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen, wird Prävention allein nicht reichen, meint unser Autor.

 Demonstranten bei einer Kundgebung des islamistischen Netzwerks „Muslim Interaktiv“ in Hamburg.

Demonstranten bei einer Kundgebung des islamistischen Netzwerks „Muslim Interaktiv“ in Hamburg.

Foto: dpa/Gregor Fischer

Muslimische Schüler, die Gebetsräume und Regeln der Scharia in ihren Schulen einfordern; Jugendliche, die sich im Internet zu Anschlägen verabreden; junge Menschen, die aus Deutschland ausreisen wollen, um sich den Kämpfern des Islamischen Staates anzuschließen: Die Sicherheitsbehörden beobachten mit großer Sorge, dass in Nordrhein-Westfalen immer mehr junge Menschen den Hassbotschaften von Islamisten-Predigern, die sich als Influencer in sozialen Medien tarnen, folgen und deren radikale Ansichten vertreten, verbreiten und in die Schulen hineintragen.