Diskussion um Länge der Schulzeit Kommunen in NRW fordern einheitliche Schulzeiten

Düsseldorf · Die Städte und Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben von der künftigen Landesregierung eine einheitliche Regelung der Schulzeiten gefordert.

 Pit Clausen (SPD).

Pit Clausen (SPD).

Foto: Maja Hitij/Archiv

"Die Entscheidung über acht oder neun Jahre Schulzeit in den einzelnen Schulen zu treffen, sehen wir kritisch", sagte der Vorsitzende des Städtetages NRW, der Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), der Deutschen Presse-Agentur. Sowohl ein Schulwechsel als auch die Finanzierung der Schulen würden durch eine solche Regelung komplizierter.

In einer schwarz-gelben Landesregierung dürfte es für diese Position allerdings kaum Befürworter geben. Die CDU will laut Wahlprogramm jedem Gymnasium die Wahlfreiheit lassen, das Abitur nach acht oder nach neun Jahren anzubieten. Beim FDP-Modell könnte es dagegen an jedem Gymnasium das Abitur sowohl nach acht als auch nach neun Jahren geben.

Am Dienstag sollen in Düsseldorf die Verhandlungen über eine schwarz-gelbe Koalition in NRW beginnen.

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