Kommentar zu möglichen Handyverboten an Schulen Private Handys gehören nicht in die Schule

Meinung | Bonn · Großbritannien und die Niederlande planen, Smartphones an Schulen zu verbieten. Richtig so! Denn die Geräte lenken nur ab und fördern Mobbing, findet unsere Autorin. Die Schule muss ein sicherer Ort bleiben.

 Eine Schülerin nutzt ihr Handy im Unterricht. (Symbolbild)

Eine Schülerin nutzt ihr Handy im Unterricht. (Symbolbild)

Foto: picture alliance/dpa/Jörn Perske

Zahlreichen Erwachsenen fällt es unheimlich schwer, von ihrem Handy loszukommen. Viele müssen sich strenge Regeln oder Verbote auferlegen, um ihre Ziele zu erreichen. Wie muss es dann nur Kindern gehen, die das Gerät und die sich darauf befindenden unendlichen Möglichkeiten des Internets kein bisschen hinterfragen? Da ist es verständlich, dass sie es oft spannender finden, sich Tiktok-Videos anzuschauen, statt in der Schule die nächste Mathearbeit zu besprechen. Von selbst werden sie in den seltensten Fällen aufhören, ihre Handys in der Schule zu benutzen. Deshalb kann nur ein gänzliches Verbot der richtige Weg sein – nicht nur im Unterricht, sondern auch in den Pausen. Einige Lehrkräfte mögen bereits jetzt die Handys ihrer Schüler vor dem Unterricht einsammeln. Doch es braucht einheitliche Regeln.