Hitzige Debatte „Das war Mist im Bund“ – NRW-Landtag streitet über Haushaltskrise

Düsseldorf · In der Generalaussprache vor den Einzeletat-Beratungen waren das Urteil zum Bundeshaushalt und die drohenden Folgen für die Landespolitik allgegenwärtig. Die Stimmung war extrem aufgeheizt.

 Hendrik Wüst (Mitte), Ministerpräsident von NRW, spricht im Landtag mit Marcus Optendrenk (links), Finanzminster, und Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Hendrik Wüst (Mitte), Ministerpräsident von NRW, spricht im Landtag mit Marcus Optendrenk (links), Finanzminster, und Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Foto: dpa/Oliver Berg

Scharfe Abrechnungen mit der Ampelpolitik, ein Streit über die Klagefreudigkeit der Landtagsopposition bis hin zum Vorwurf des geplanten Bankraubes – in der Generalaussprache zu Beginn der Haushaltsdebatte am Mittwoch gingen die Abgeordneten, aber auch der Finanzminister nicht gerade zimperlich miteinander um. Unter dem Eindruck der Haushaltskrise in Berlin und der drohenden Folgen für das Land stritten die Haushälter über den Rekordetat von mehr als 100 Milliarden Euro für das kommende Jahr.