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NRW-Sonntagsfrage: CDU liegt mit 28,2 Prozent vor Grünen

Umfrage zur Landtagswahl : CDU überholt Grüne und liegt in NRW-Sonntagsfrage wieder vorne

Wäre am Sonntag Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, würde die CDU als stärkste Kraft in den Landtag einziehen - mit knappem Vorsprung vor den Grünen. Bis vor wenigen Tagen hatte die Partei von Ministerpräsident Armin Laschet noch auf Platz zwei gelegen.

Wenn am Sonntag Landtagswahl in NRW wäre, würde die CDU als stärkste Kraft in den Landtag in Düsseldorf einziehen - allerdings nur mit einem knappen Vorsprung vor den Grünen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Redaktion.

Die CDU erzielt aktuell 28,2 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen landen mit 24,9 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von der SPD (19,2 Prozent). Auch FDP (12,5 Prozent) und AfD (7,2 Prozent) würden den Sprung in den Landtag schaffen, nicht aber die Linke (3,8 Prozent).

Grüne lagen in der NRW-Sonntagsfrage mehrere Wochen vor der CDU

Anfang April hatten die Grünen die CDU in der NRW-Sonntagsfrage überholt, die Partei lag zum Teil mit einem Vorsprung von mehr als zehn Prozentpunkten vorne. Aufgrund der Fehlertoleranz sind die aktuellen Ergebnisse mit Vorsicht zu betrachten. Sie sind eine Momentaufnahme, der Trend ist jedoch klar: Der Höhenflug der Grünen scheint vorerst beendet, auch in bundesweiten Umfragen ist die Partei wieder hinter die Unionsparteien gefallen. Zuletzt hatte Grünen-Chefin Annalena Baerbock für Negativschlagzeilen gesorgt: In der vergangenen Woche erregte sie Aufsehen mit Sonderzahlungen ihrer Partei von mehr als 25.000 Euro aus den vergangenen Jahren, die sie der Parlamentsverwaltung verspätet angegeben hatte.

Zum Vergleich: Bei der letzten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 zog die CDU mit 33,0 Prozent als stärkste Kraft in den Landtag ein, dicht gefolgt von der SPD (31,2 Prozent). Die Grünen kamen damals auf gerade einmal 6,4 Prozent und schafften damit relativ knapp den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung der nordrhein-westfälischen Bevölkerung gewichtet. Für die Fragen wurden im Zeitraum vom 4.5.21 bis 1.6.21 die Antworten von jeweils 4000 Teilnehmern berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei 2,8 Prozent.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Der General-Anzeiger arbeitet dazu mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Wie die repräsentativen Umfragen funktionieren und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.