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NRW-Sonntagsfrage: SPD liegt in Umfrage deutlich vor CDU und Grünen

Umfrage zur Landtagswahl : SPD überholt CDU und Grüne in NRW-Sonntagsfrage

Wenn am Sonntag Landtagswahl in NRW wäre, würde die SPD als stärkste Kraft in den Landtag einziehen – mit mehreren Prozentpunkten Vorsprung vor CDU und Grünen, die zuletzt herbe Verluste einstecken mussten.

Wäre am Sonntag Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, würde die SPD als stärkste Kraft in den Landtag in Düsseldorf einziehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Redaktion.

Die SPD könnte aktuell 28 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen. Die CDU landet mit 23 Prozent auf Platz zwei, dicht gefolgt von den Grünen (21 Prozent).

Auch die FDP (11 Prozent) sowie die AfD (8 Prozent) würden den Sprung in den Landtag schaffen. Eng werden könnte es für die Linke (4 Prozent), die nach jetzigem Stand an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde.

NRW-Sonntagsfrage: CDU und Grüne müssen Verluste einstecken

Die CDU hat seit Anfang Juli herbe Verluste einstecken müssen. Vor der Flutkatastrophe lag die Partei von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Sonntagsfrage noch mit 30 Prozent auf Platz eins. Auch die Grünen fanden nicht zu ihrem NRW-Allzeithoch zurück: Anfang Mai hatte sich die Partei kurzzeitig mit 30 Prozent auf Platz eins gekämpft. Für die SPD geht es derweil seit Anfang Juni steil nach oben – zu diesem Zeitpunkt hatte die Partei noch mit 18 Prozent abgeschlagen auf Platz drei gestanden.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung der nordrhein-westfälischen Bevölkerung gewichtet. Für die Frage wurden im Zeitraum vom 17.8.21 bis 31.8.21 die Antworten von 4012 Teilnehmern berücksichtigt. Die Werte sind mit der Hare-Niemeyer-Methode gerundet. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozentpunkten.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Der General-Anzeiger arbeitet dazu mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Wie die repräsentativen Umfragen funktionieren und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.