Garzweiler II So könnte es mit den „Geisterdörfern“ am Tagebau weitergehen

Serie | Erkelenz · In einigen Jahrzehnten könnte statt der Tagebau-Grube ein riesiger See die Landschaft bei Erkelenz prägen. Wie sieht es dann in den heutigen „Geisterdörfern“ aus, die doch noch vom Tagebau verschont bleiben?

 In der Tagebaugrube soll in Zukunft ein See entstehen.

In der Tagebaugrube soll in Zukunft ein See entstehen.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

„Keyenberger Hafen“ ist auf einer der Zukunftskarten der Stadt Erkelenz zu lesen. Ob es in dem Dorf am Rande des Tagebaus Garzweiler II eines Tages einen Hafen geben wird? Das lässt sich heute nicht mit Sicherheit sagen. Möglich wäre es jedenfalls frühestens in einigen Jahrzehnten, wenn die Grube vollständig mit Wasser gefüllt ist. Dass es dann einen Hafen in Keyenberg geben könnte, sieht eine der „Visionen“ des Planungsbüros MUST vor, das die Stadt Erkelenz mit der Zukunftsplanung ihrer Dörfer beauftragt hat. Das Büro mit Sitz in Köln und Amsterdam hat drei solcher Visionen ausgearbeitet: