Peter Ruhenstroth-Bauer im Interview „Wir müssen die Sorgen der Menschen vor Überforderung ernst nehmen“

Interview | Bonn · Der Geschäftsführer der in Bonn ansässigen Uno-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, spricht im Interview über die öffentliche Stimmung beim Thema Migration und Diskussionen um eine Obergrenze. Er plädiert dafür, sich in puncto Bezahlkarte auf wissenschaftliche Erkenntnisse statt Stimmungen zu stützen.

 Eine geflüchtete Familie geht über das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) in Reinickendorf.

Eine geflüchtete Familie geht über das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) in Reinickendorf.

Foto: picture alliance/dpa/Paul Zinken

Das Thema Migration steht in der deutschen Politik ganz oben auf der Tagesordnung – zuletzt am vergangenen Mittwoch bei der Ministerpräsidentenkonferenz. In der Debatte „hören wir Töne, die uns Sorgen machen“, sagt Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der Uno-Flüchtlingshilfe in Bonn. Mit ihm sprach Kai Pfundt.