Älter Werden Wo zur Pflege auch mal eine Umarmung gehört

Serie | Meckenheim/Bonn · Wer älter wird und nicht mehr so gut kann, braucht Hilfe. Ob in stationären Seniorenzentren oder durch ambulante Pflegedienste – eine große Rolle spielen dabei kirchliche Einrichtungen. Die größten sind auf evangelischer Seite die Diakonie, auf katholischer die Caritas.

Letzter Handgriff bei der Morgenpflege: Caritas-Altenpflegerin Monika Kozlowski mit Irmgard Schneider.

Letzter Handgriff bei der Morgenpflege: Caritas-Altenpflegerin Monika Kozlowski mit Irmgard Schneider.

Foto: Bernd Eyermann

Als Monika Kozlowski an diesem Mittwoch um 6.30 Uhr in ihren kleinen Caritas-Flitzer steigt, ist es noch dunkel. In ihr selbst ist es aber schon hell. „Ich liebe meinen Beruf“, sagt die 44-Jährige, die seit elf Jahren in der Pflegestation in Meckenheim arbeitet. „Wenn mich die Patientinnen mit einem Lächeln begrüßen, dann ist das wunderschön. Die sind alle so dankbar, dass jemand da ist.“ Irmgard Schneider ist die erste an diesem Morgen. Als Kozlowski in die kleine Wohnung kommt, sitzt die 93-Jährige schon im Wohnzimmer – und lächelt.