Besuch auf dem Patenschiff der Bundesstadt So ist der Alltag auf dem Einsatzgruppenversorger Bonn

Special · In dieser Woche ist der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ zu einem neuen Einsatz im Mittelmeer angekommen. Der General-Anzeiger hat das Patenschiff der Bundesstadt kurz vor dem Auslaufen in Wilhelmshaven besucht und festgestellt: Zwischen Ladung und Besatzung ist Bonner Lokalkolorit allgegenwärtig

     Auf Wiedersehen in drei Monaten:    Freunde und Angehörige winken beim Abschied in Wilhelmshaven der Besatzung der „Bonn“ zu. Die winkt zurück

Auf Wiedersehen in drei Monaten: Freunde und Angehörige winken beim Abschied in Wilhelmshaven der Besatzung der „Bonn“ zu. Die winkt zurück

Foto: Deutsche Marine/Roeloffzen

Diesen Namen hätte eine noch so pazifistisch gesinnte Koalition im Bonner Stadtrat kaum besser erfinden können. „Irini“, neugriechisch für „die Friedfertige“, so lautet der Titel der aktuellen Mission, in der das Patenschiff der Bundesstadt in den kommenden Monaten im Mittelmeer unterwegs ist. Planmäßig haben Schiff und Besatzung in diesen Tagen auf Sizilien das nächste Kontingent der multinationalen EU-Einsatzgruppe im zentralen Mittelmeer übernommen, die offiziell den etwas sperrigen Namen European Union Naval Forces Mediterranean (EUNAVFOR MED) Irini trägt. Bis Juli kreuzt der Einsatzgruppenversorger, kurz EGV, mit dem Bonner Stadtwappen zu beiden Seiten des Bugs jetzt im Seegebiet zwischen Süditalien, Griechenland, Kreta und der Küste Libyens. Der Auftrag, den er im Verbund mit anderen erfüllt, lautet: Durchsetzung des Waffenembargos der Vereinten Nationen gegen Libyen.