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"NRW - Wirtschaft im Wandel" sucht Unternehmen, die Mut machen

„NRW-Wirtschaft im Wandel“ : Unternehmen mit guten Ideen in der Corona-Krise werden ausgezeichnet

Die Zeiten sind so hart wie lange nicht. Wir suchen Unternehmen, die Mut machen und die sich in der Krise neu erfinden. Diesen Menschen und Unternehmen soll der Wettbewerb „NRW – Wirtschaft im Wandel“ eine Bühne bieten.

Als sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel in einer Ansprache an das Volk wandte, verbreitete sie Optimismus: „Die 20er-Jahre können gute Jahre werden. Überraschen wir uns einmal mehr damit, was wir können.“

Die Worte wirken inzwischen wie aus der Zeit gefallen, zuletzt sprach die Kanzlerin davon, das Land erlebe die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Falsch sind sie dadurch jedoch nicht. Das Corona-Virus hat den Rhythmus der Welt gestört, Leben und Wirtschaft sind vielerorts massiv beeinträchtigt, Menschen bangen um ihren Job und Firmen kämpfen ums Überleben – auch in NRW.

Und doch bieten auch diese Zeiten Chancen, uns mit den eigenen Fähigkeiten zu überraschen. Das Virus lähmt die Wirtschaft, aber beschleunigt den Einsatz digitaler Techniken. Es bedroht den Wohlstand, setzt aber auch Energien frei.

Es gibt auch in diesen Zeiten Geschichten, die Mut machen. Es gibt Unternehmer, die trotz der aktuellen Herausforderungen den Blick für die Zukunft nicht verlieren. Es gibt Unternehmen, die sich in der Krise neu erfinden. Diesen Menschen und Unternehmen soll der Wettbewerb „NRW – Wirtschaft im Wandel“ eine Bühne bieten.

Die vierte Auflage des 2015 von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Rheinischen Post ins Leben gerufenen Wettbewerbs wird erstmals gemeinsam mit dem Bonner General-Anzeiger ausgerichtet. Gemeinsam suchen wir Unternehmen und Unternehmer, die Vorbild sein können für andere. Gefördert wird der Wettbewerb erneut von der Deutschen Bank, auch Pricewaterhouse Coopers und Kienbaum unterstützen den Wettbewerb erneut – ebenso wie erstmals auch die Zurich Gruppe Deutschland.

Die Schirmherrschaft hat erneut NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) übernommen, der sagt: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen unsere Unternehmen derzeit vor eine nie dagewesene Herausforderung. Umso wichtiger ist, dass sie ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln und mit zukunftsweisenden Ideen am Markt behaupten, damit sie gestärkt aus der Krise hervorgehen. Ich freue mich auf die Bewerberinnen und Bewerber, die sicherlich auch in diesem Jahr wieder die große Kreativität, Innovationsfähigkeit und wirtschaftliche Vielfalt unseres Landes widerspiegeln.“

Am Wettbewerb können all jene Unternehmen teilnehmen, die den Wandel zum Teil ihrer Firmen-DNA gemacht haben. Wir suchen diejenigen, die mit neuen Erfindungen den Markt verändern, die mutig voranschreiten und neue Märkte erobern, die die Digitalisierung zwar als große Herausforderung, aber vor allem als Chance begreifen.

Angesprochen sind die Großkonzerne, deren Erfindungen schon jetzt häufig die Schlagzeilen in den Medien bestimmen. Angesprochen sind auch die vielen Mittelständler, die mit ihren Produkten dafür sorgen, dass das Label „Made in Germany“ weltweit geschätzt wird. Angesprochen sind aber vor allem auch die vielen kleinen Betriebe, Händler, Handwerker oder auch Sozialunternehmen, die nicht so häufig im Rampenlicht stehen, deren Geschichte es aber verdient, erzählt zu werden, weil sie den Alltag vieler Menschen – egal ob Kunde oder Mitarbeiter – besser macht.

Bis zum 17. Mai können sich aber erstmals auch Start-ups bewerben, die inzwischen immer häufiger nicht nur in Berlin oder München, sondern auch in Aachen, Essen, Paderborn oder Bielefeld entstehen und mit ihren Ideen und Produkten dazu beitragen, die NRW-Wirtschaft zu erneuern.

Aus allen Bewerbungen wählt eine hochkarätig besetzte Jury aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft die besten Kandidaten aus. In jeder Kategorie (Start-up/Handwerk & kleine Unternehmen/Mittelstand & Konzerne) werden jeweils drei Unternehmen gekürt.

Erstmals wird darüber hinaus auch der Sonderpreis „NRW-Wandler“ an eine herausragende Persönlichkeit aus Nordrhein-Westfalen vergeben, die sich durch ihr besonderes unternehmerisches Wirken im Bundesland hinaus verdient gemacht hat. Für diesen Preis kann man sich nicht bewerben, er wird auf Vorschlag von der Jury vergeben.

Die zehn Gewinner stehen beispielhaft für das Potenzial des Standorts. Sie werden von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet und im Rahmen einer Serie in großen Unternehmensporträts in der Rheinischen Post, dem Bonner General-Anzeiger sowie den jeweiligen Online-Auftritten vorgestellt.

Die 20er Jahre können noch immer gute Jahre werden – wir wollen die zeigen, die dazu beitragen.