Inklusion auf der Arbeit Bonner mit Epilepsie macht seinen Traum von einer Ausbildung wahr

Bonn · Mit seiner Epilepsie einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden, war für Younis Al-Qahtan schwerer als gedacht. Nach mehreren Rückschlägen halfen dem Bonner eine zufällige Begegnung und sein beherzter Griff zum Telefon.

 Vor dem Haus der evangelischen Kirche (v.l.): Evib-Geschäftsführerin Antje Thomas, Younis Al-Qahtan und Inklusionsexperte Abraham John.

Vor dem Haus der evangelischen Kirche (v.l.): Evib-Geschäftsführerin Antje Thomas, Younis Al-Qahtan und Inklusionsexperte Abraham John.

Foto: Claudia Mahnke

Menschen mit Einschränkungen haben es auf dem Arbeitsmarkt schwerer als andere. Manchmal entsteht aber aus zufälligen Begegnungen auf der Straße die Grundlage für eine neue berufliche Laufbahn. Abraham John, der als Inklusionsberater bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg arbeitet und für die einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber zuständig ist, kam im Frühjahr an einer Baustelle am Bonner Talweg vorbei – und dort mit einem jungen Mann ins Gespräch.