Verbraucherzentrale zieht Bilanz Was Bonner Verbraucher 2023 am meisten aufgeregt hat

Bonn · Die Verbraucherzentrale Bonn blickt auf das Jahr 2023 zurück: Die Postbank bescherte der Beratungsstelle viele Anfragen. Besonders gefragt war zudem ein weiteres Thema bei den Verbrauchern der Bundesstadt.

 Energiepreisbremsen und untergeschobene Verträge waren im Jahr 2023 häufige Aufregerthemen für Verbraucher.

Energiepreisbremsen und untergeschobene Verträge waren im Jahr 2023 häufige Aufregerthemen für Verbraucher.

Foto: voba/Erwin Wodicka

Unsicherheit durch die Energiepreisbremse, Ärger mit dem Postbankkonto, ungewollte Neuverträge oder tückische Kreditfallen: Das Jahr 2023 bescherte Verbrauchern viele Sorgen. Sorgen, die sie an die Verbraucherzentrale Bonn herangetragen haben. An diesem Freitag zog sie Bilanz zum vergangenen Jahr. Insgesamt 8526 Anfragen haben die Verbraucherschützer 2023 bearbeitet. Das waren zwar weniger als im Jahr zuvor (9200). Die einzelnen Anfragen seien jedoch komplexer geworden und erforderten oft eine längere Bearbeitung, sagt Susanne Bauer-Jautz, Leiterin der Beratungsstelle in der Bonner Innenstadt: „Wir müssen viel mehr erklären als früher.“