Nach Datenleck Kunden von Postbank und Deutscher Bank können Schaden geltend machen

Service | Bonn · Wer von der Datenpanne bei Postbank und Deutscher Bank betroffen ist, hat Anspruch auf Schadensersatz. Darauf weist die Verbraucherzentrale NRW hin. Auch warnt sie vor erhöhten Sicherheitsrisiken.

 Betroffene Kunden erfuhren in einem Serienbrief im Postfach ihres Online-Bankings von der Datenpanne bei Postbank und Deutscher Bank.

Betroffene Kunden erfuhren in einem Serienbrief im Postfach ihres Online-Bankings von der Datenpanne bei Postbank und Deutscher Bank.

Foto: dpa/Federico Gambarini

Nachdem bekannt geworden war, dass es ein Datenleck bei einem Dienstleister von Postbank und Deutscher Bank gegeben hat (der GA berichtete), weist die Verbraucherzentrale NRW auf Schadensersatzansprüche für Betroffene hin. Von einer bisher unbekannten Anzahl an Kunden wurden Vor- und Nachname sowie die IBAN gestohlen. Damit hätten Kriminelle zwar keinen direkten Zugang auf ihre Konten, aber: „Betroffene sind damit attraktivere Phishing-Opfer“, sagt David Riechmann, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht bei der Verbraucherzentrale NRW. Allein die Ungewissheit, was mit den abgeflossenen Daten passiert, sei Grund genug, von den Banken Schadensersatz einzufordern.