1. News
  2. Wirtschaft
  3. Regional

Erstes Shopping-Wochenende: Einzelhandel in Bonn und der Region zieht positive Bilanz

Erstes Shopping-Wochenende : Einzelhandel in Bonn und der Region zieht positive Bilanz

Der regionale Einzelhandel zieht eine positive Bilanz: Am vergangenen Samstag, dem ersten Wochenende nach der Wiedereröffnung der Geschäfte, habe es schon mehr Publikum in den Innenstädten gegeben als unter der Woche.

Die erste Shopping-Woche in der Corona-Krise ist vorbei. Seit Montag konnten in vielen Bundesländern Geschäfte auch abseits des Lebensmittelhandels wieder öffnen, solange ihre Verkaufsfläche nicht größer ist als 800 Quadratmeter.

Für Bonn und die Region zieht der Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen eine positive Bilanz der ersten Woche. Während die Kunden unter der Woche noch verhalten auf die Wiederöffnung reagierten und Einzelhändler vor allem von gezielten Käufen berichteten, habe es am Samstag in der Region schon deutlich mehr Flanier-Publikum gegeben, hieß es.

„Am späten Samstagvormittag füllten sich die Parkhäuser und die Einkaufsstraßen wurden schließlich deutlich stärker frequentiert, als die Tage zuvor“, sagte Jannis Vassiliou, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Bonn Rhein-Sieg Euskirchen auf Anfrage. Trotz des größeren Andrangs sei der Umgang und das Miteinander sehr diszipliniert abgelaufen.

„Wir möchten die Menschen weiterhin dazu aufrufen, Sicherheitsabstände einzuhalten und aufeinander acht zu geben. Halten Sie auch auf den Einkaufsstraßen ausreichend Abstand, um sich und andere nicht zu gefährden. Bitte denken Sie zudem daran, dass ab morgen die Mundschutzpflicht gilt“.

Doch noch ist der Einzelhandel weit davon entfernt, die heftigen Umsatzeinbußen aufgrund der wochenlangen Schließungen zu kompensieren. Um die Branche zu unterstützen, schlugen Grünen-Politiker am Wochenende einen „Kauf-vor-Ort-Gutschein“ für jeden Bürger in Höhe von 250 Euro vor. Der Gutschein solle nur im stationären Handel, für stationäre Dienstleistungen oder in der Gastronomie eingelöst werden können, wie aus einem am Samstag vorgestellten Positionspapier hervorgeht.

(Mit Material von dpa)