300-Millionen-Investition Haribo macht (fast) ganz Deutschland froh

Meinung | Grafschaft · Die Haribo-Entscheidung, 300 Millionen Euro in Neuss zu investieren, dürfte aus Grafschafter Sicht überraschen. Schließlich hat Haribo dort seine Zentrale. Dennoch ist sie nachvollziehbar, meint unsere Autorin. Und vor allem sendet sie ein wichtiges Signal.

 Im vergangenen Sommer hat Haribo sein erstes Werk in den USA eröffnet. Die nächste große Investition geht nun nach Deutschland.

Im vergangenen Sommer hat Haribo sein erstes Werk in den USA eröffnet. Die nächste große Investition geht nun nach Deutschland.

Foto: Haribo

Dass Haribo für seine erste deutsche Mega-Investition seit Langem den Standort in Neuss wählt und nicht die noch recht junge Zentrale in der Grafschaft, überrascht auf den ersten Blick. Und enttäuscht vermutlich auch lokale Unternehmer und Politiker. Vor allem, wenn es heißt, dass die Grafschaft aus logistischen Gründen absolut entscheidend ist für Haribo. Das neue Werk nahe des alten anzusiedeln, ist indes nur folgerichtig, um gut eingearbeitete Beschäftigte halten zu können. Auch an Haribo geht der Fachkräftemangel wohl nicht spurlos vorbei.