Knappes Angebot und hohe Energiepreise Bonner Händler und Gastronomen erhöhen Kaffeepreise

Bonn · Kaffee wird immer teurer. Auch Bonner Händler müssen ihre Preise erhöhen. Welche Faktoren das Heißgetränk beeinflussen und warum Kaffee auch wieder günstiger werden könnte.

 Mitarbeiterin Lisa Hattingen zapft im Kaffeekontor in der Bonner Altstadt Kaffeebohnen aus den Kaffeeschütten.

Mitarbeiterin Lisa Hattingen zapft im Kaffeekontor in der Bonner Altstadt Kaffeebohnen aus den Kaffeeschütten.

Foto: Niklas Schröder

Das Lieblingsgetränk hierzulande ist Kaffee. Das knappe Angebot auf dem Weltmarkt und hohe Energiekosten sorgen dafür, dass das Heißgetränk immer kostspieliger wird. So auch bei Marktführer Tchibo, wo die Verbraucher seit kurzem für Röstkaffee tiefer in die Tasche greifen müssen. Das Pfund Guatemala-Kaffeebohnen zum Beispiel ist um einen Euro teurer geworden und kostet mittlerweile 9,99 Euro. Tchibo führt die Preissteigerung auf höhere Weltmarktpreise und generell steigende Kosten zurück. „Im vergangenen Jahr sind viele Kosten weiter gestiegen auch für Rohkaffee. Um unseren Kundinnen und Kunden weiterhin die gewohnt hohe Qualität zu bieten, müssen nun auch wir handeln. Wir haben lange gezögert“, sagte Tchibo-Sprecher Arnd Liedtke. Tchibo gilt als Signalgeber in der Branche. Daher stellt sich jetzt die Frage, ob auch Gastronomen und Röstmeister aus Bonn ihre Preise erhöhen werden?