Kommentar zur Kirchensteuer Die Kirchen müssen mehr für ihr Geld tun

Meinung | Bonn · Nur ein kleiner Teil der Kirchensteuer fließt in soziale Projekte. Wenn Kirchen von ihren Mitgliedern Geld verlangen, müssen sie ihr Angebot überarbeiten. Machen sie weiter wie bisher, werden sich immer mehr abwenden, meint unsere Autorin.

Die katholische Kirche St. Remigius in Bonn: Immer leerer werdende Gottesdienste zeigen, dass das Angebot der Kirchen zu vielen nicht mehr durchdringt.

Die katholische Kirche St. Remigius in Bonn: Immer leerer werdende Gottesdienste zeigen, dass das Angebot der Kirchen zu vielen nicht mehr durchdringt.

Foto: Meike Böschemeyer

Wer nur noch in der Kirche bleibt, weil er glaubt, damit Caritas und Diakonie zu unterstützen, sollte seine Mitgliedschaft wohl überdenken. Von den millionenschweren Einnahmen durch Kirchensteuern im Erzbistum Köln und der Evangelischen Kirche des Rheinlands fließt nur ein einstelliger Prozentsatz hinein. Und auch die kirchlichen Kitas erhalten wenig.