Kommentar zu geringen Neuzulassungen von Elektro-Pkw E-Autos sind noch zu teuer

Meinung | Bonn · Das Ziel der Bundesregierung, in sechs Jahren 15 Millionen zugelassene E-Autos zu haben, ist unrealistisch, meint unsere Autorin. Und das liege nicht nur an der weggefallenen Umweltprämie.

 Ein E-Auto wird an einer Ladesäule aufgeladen.

Ein E-Auto wird an einer Ladesäule aufgeladen.

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Es gibt keinen Zweifel daran, dass durch den Wegfall der staatlichen E-Auto-Förderung die Verkaufszahlen für batterieelektrisch betriebene Pkw eingebrochen sind. Zehn Milliarden Euro sind seitens des Bundes seit 2016 in die Umweltprämie geflossen. Zu Hoch-Zeiten machten E-Autos fast 40 Prozent der Pkw-Neuzulassungen aus; ihr Anteil ist im März auf knapp zwölf Prozent geschrumpft. Auf deutschen Straßen sind 1,4 Millionen elektrisch betriebene Pkw unterwegs. Es wirkt wenig realistisch anzunehmen, dass das Ziel von 15 Millionen E-Autos bis 2030 erreicht werden kann.