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Netcologne: Jahresbilanz positiv - Mehr Kunden im Festnetz

Jahresbilanz des regionalen Telekommunikationsanbieters : Netcologne mit mehr Kunden im Festnetz

Das Telekommunikationsunternehmen Netcologne, das auch in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis Kunden hat, hat das Geschäftsjahr 2020 mit Steigerungen bei Gewinn und Umsatz abgeschlossen.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein leistungsstarkes und stabiles Netz für unsere Gesellschaft ist“, sagte Timo von Lepel, Geschäftsführer Netcologne. Deshalb baue das Unternehmen das Netz in Köln und der Region weiter aus. 2020 sei das eigene Glasfasernetz mit 1100 Kilometern um eine Strecke von Köln bis Barcelona gewachsen.

Die verstärkte Nutzung von Homeoffice und Homeschooling während der Corona-Pandemie habe 2020 stellenweise zu einer höheren Netzauslastung geführt. Doch selbst zu Spitzenzeiten habe Netcologne jederzeit ausreichend Netzkapazität gehabt, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.

50.000 Haushalte neu mit Glasfaser angebunden

Der Umsatz stieg auf 257 Millionen Euro (2019:  244 Millionen Euro) und der Gewinn auf 12,5 Millionen Euro vor Steuern (2019: 11,2 Millionen Euro). Durch den Ausbau des eigenen Glasfasernetzes seien rund 50.000 Haushalte neu mit Gigabit-Geschwindigkeiten angebunden worden. Ende 2020 erreicht Netcologne 1,2 Millionen Haushalte über die glasfaserbasierte Infrastruktur.

Plus bei den Kunden

Mit 441.000 Privatkunden-Anschlüssen im Festnetz hat Netcologne ein Plus von 19.000 Anschlüssen verzeichnet. Bei den TV-Angeboten sind 4000 Kundenanschlüsse dazugekommen. Darüber hinaus hat das Unternehmen die  Partnerschaft mit der GAG Immobilien AG um weitere fünf Jahre  verlängert. Die Partnerschaft mit der größten Wohnungsbaugesellschaft in Köln besteht seit 25 Jahren und umfasst rund 45.000 Haushalte, die mit TV, Internet und Telefonie versorgt werden.

Netcologne gehört mit über einer halben Million Kunden zu den größten regionalen Telekommunikationsanbietern Deutschlands. Das Unternehmen ist im Eigentum der Holding GEW AG, die wiederum der Stadt Köln gehört.