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Kliniken im Rheinland: Qualität der Behandlung steigt

Kliniken im Rheinland : Qualität der Behandlung steigt

Die Qualität der Operationen in den Kliniken des Rheinlands hat sich in den Jahren 2010 bis 2012 gegenüber dem Zeitraum 2009 bis 2011 verbessert.

Das zeigt die Qualitätsuntersuchung von 141 Krankenhäusern, die jährlich von der AOK Rheinland/Hamburg durchgeführt wird. Quer durch sechs Leistungsbereiche stieg die Zahl der Kliniken, die eine "überdurchschnittliche" Qualität aufweisen. Doch Fakt ist auch, dass zwischen den 141 Kliniken im Rheinland weiter große Qualitätsunterschiede bestehen: Bei der gleichen OP kann sich der Faktor der Komplikationen zwischen zwei Kliniken um das Vierzehnfache unterscheiden.

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Für die Studie teilten die Statistiker die Kliniken für jedes Operationsgebiet in drei Kategorien ein: "Überdurchschnittlich", "durchschnittlich" und "unterdurchschnittlich". Dabei wurde eine sogenannte Risikoadjustierung durchgeführt, bei welcher der jeweilige Krankheitsstatus der behandelten Patienten in die Bewertung einfließt.

Anschließend wertete der Krankenversicherer die Daten von sechs Operationsbereichen mit 64 500 behandelten AOK-Patienten aus: Bei der Qualitätsmessung mit Routinedaten (QSR-Verfahren) wird der Behandlungsverlauf eines Patienten nach der Entlassung betrachtet.

Untersucht werden die Art und Häufigkeit von Komplikationen, die bei Patienten innerhalb eines Jahres nach einer Operation auftreten, Wiederholungs- und Folgeoperationen sowie Sterbefälle. Liegt die tatsächliche Zahl der Vorfälle über den prognostizierten Werten, wird der Klinik unterdurchschnittliche Qualität attestiert. Treten weniger Fälle auf, gehört die Klinik zur Gruppe der überdurchschnittlichen Krankenhäuser.