Paketversand Warum Privatkunden keine Sachen in Plastiktüten verschicken dürfen

Bonn · Privatkunden dürfen keine Gegenstände in Plastiktüten verpacken und als Paket verschicken, auch ganz weiche oder kleine nicht. Es sei denn, sie wollen den Sperrgut-Zuschlag zahlen. Wir erklären die Hintergründe.

 Voll bepackt fahren DHL-Lastwagen zu den Zustellbasen. Auch hier sind Plastiktüten unter den Sendungen.

Voll bepackt fahren DHL-Lastwagen zu den Zustellbasen. Auch hier sind Plastiktüten unter den Sendungen.

Foto: Benjamin Westhoff

Wer online Mode bestellt, erhält seine Sendungen immer öfter in einer festen Plastiktüte. Retouren lassen sich auch problemlos in diesen Tüten zurückschicken. Wer aber im Sinne der Nachhaltigkeit die Versandtaschen für private Sendungen weiterverwenden möchte, stößt bei den Paketfirmen auf Granit. Es ist Privatkunden nicht erlaubt, Pakete in Plastik verpackt zu versenden. Allenfalls können sie sie als Sperrgut deklarieren und deutlich mehr für den Transport bezahlen. Das empfinden Leser immer wieder als unfaire Behandlung. Wir lassen uns von zwei Paketfirmen erklären, was die Gründe für ihre Regelungen sind.