Förderung für energieintensive Industrie Regionale Unternehmen interessieren sich für Klimaschutzverträge

Bonn · Klimaschutzverträge sollen energieintensiven Unternehmen den Umstieg auf klimafreundliche Produktion erleichtern. In der ersten Gebotsrunde stehen vier Milliarden Euro bereit. Ob sich auch Unternehmen aus Bonn bewerben und was sie von der Initiative halten.

Die Klimaschutzverträge richten sich explizit an besonders energieintensive Unternehmen. Hier zu sehen: die Produktion des Glasherstellers Weck in Bonn.

Die Klimaschutzverträge richten sich explizit an besonders energieintensive Unternehmen. Hier zu sehen: die Produktion des Glasherstellers Weck in Bonn.

Foto: Benjamin Westhoff

Eine Schmelzwanne zur Herstellung von Glas, die mit Strom läuft statt mit Erdgas. Ein Hochofen, der mit Wasserstoff statt Kokskohle betrieben wird und somit grünen Stahl produzieren kann: Mit Produktionsanlagen wie diesen könnte die energieintensive Industrie klimafreundlicher werden. Doch die Anlagen sind teuer. Preisentwicklungen etwa beim Wasserstoff sind zudem schwer kalkulierbar. Der Umstieg läuft daher nur schleppend an. Abhilfe schaffen sollen die sogenannten Klimaschutzverträge.