Kommentar zum Vorgehen der Fed Bei der US-Notenbank ist Fingerspitzengefühl gefragt

Meinung | Frankfurt · Eigentlich hatte die US-Notenbank Fed für 2024 drei Zinssenkungen angedeutet. Doch bisher gab es noch keine. Wahrscheinlich tut die Bank gut daran, sich vorsichtig voran zu tasten.

Der Vorsitzende der US-Notenbank Jerome Powell.

Der Vorsitzende der US-Notenbank Jerome Powell.

Foto: dpa/Susan Walsh

Die Fed setzt auf Fingerspitzengefühl. So wird die US-Zentralbank die Leitzinsen entgegen früheren Prognosen in diesem Jahr voraussichtlich doch nur einmal antasten – und dann wohl auch nur ganz vorsichtig. Einige Investoren, die bereits zwei, drei oder gar vier Zinssenkungsschritte eingepreist hatten, dürfte sie damit enttäuscht haben. Wahrscheinlich tut sie aber gut daran, sich nicht auf grobe, langfristige Linien festzulegen, sondern sich primär datengetrieben voran zu tasten.