Studie der RWTH Aachen liefert Vergleichszahlen Wann sich die Wärmepumpe rechnet

Berlin · Es gibt zahlreiche Anbieter, die Wärmepumpen verkaufen oder gleich ganze Systeme mit Solaranlage, Batteriespeicher und digitaler Steuerung. Eine Studie vergleicht erstmals die Stromlösung mit fossilen Gasanlagen. Nicht nur beim Preis gibt es große Unterschiede.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe? Dieser Frage ist die Technische Hochschule Aachen nachgegangen.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe? Dieser Frage ist die Technische Hochschule Aachen nachgegangen.

Foto: dpa/Silas Stein

Lohnt es sich, die Heizung auszutauschen? Und soll es eine Wärmepumpe sein oder doch lieber eine moderne Gasanlage? Eine Studie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) für den Energiekonzern Eon liefert jetzt erstmals halbwegs belastbare Vergleichszahlen. Danach ist etwa eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Solaranlage und einem Batteriespeicher nach zwölf bis 15 Jahren günstiger als eine neue Gasheizung. Die jährlichen Betriebskosten liegen bis zu 72 Prozent niedriger. Eine digitale Steuerung kann die Anlage noch einmal bis zu fünf Prozent effizienter machen. Und der CO2-Ausstoß ist signifikant niedriger. Kleiner Haken: Bisher ist unklar, wie viele Jahre Wärmepumpen tatsächlich durchhalten.