Maues Wirtschaftswachstum FDP macht Druck beim Wachstumschancengesetz

Berlin · Der Jahreswirtschaftsbericht, den Wirtschaftsminister Habeck am Mittwoch vorlegen will, wird der deutschen Konjunktur eine düstere Prognose bescheinigen. Wirtschaftsverbände und die FDP fordern, dass das Wachstumschancengesetz sofort beschlossen werden müsse.

 Deutsche Unternehmen beklagen vor allem höhere Arbeitskosten und fehlende Mitarbeiter. In der Folge investieren sie fast so wenig wie zur Zeit der Finanzkrise.

Deutsche Unternehmen beklagen vor allem höhere Arbeitskosten und fehlende Mitarbeiter. In der Folge investieren sie fast so wenig wie zur Zeit der Finanzkrise.

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Führende Wirtschaftsverbände und die FDP dringen auf eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wirtschaftspolitik. „Angesichts der wirtschaftlichen Rezession müssen alle politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern jetzt die Chance nutzen, eine Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik konkret einzuläuten“, sagte der Chef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) forderte die Union auf, Investitionserleichterungen durch das Wachstumschancengesetz im Bundesrat nicht weiter zu blockieren. „Die aktuellen Wachstumsprognosen machen deutlich, dass wir das Wachstumschancengesetz dringend brauchen. Es muss der Einstieg in die Wirtschaftswende sein“, sagte Stark-Watzinger.