Probleme beim Spielzeughersteller Bei Playmobil geht es nun um Arbeitsplätze

Zirndorf · Für Spielwarenfirmen klingeln um diese Zeit die Kassen. Vorweihnachtliche Freude ist angesagt. Bei Playmobil wird um Jobs gekämpft. Das zieht sich bis ins neue Jahr.

 Die vorweihnachtliche Stimmung ist bei Playmobil getrübt. Der Spielwarenhersteller ist in der Krise.

Die vorweihnachtliche Stimmung ist bei Playmobil getrübt. Der Spielwarenhersteller ist in der Krise.

Foto: Benjamin Westhoff

Bauarbeiter, Indianer und Ritter waren 1974 die ersten Playmobil-Figuren. Etwa drei Milliarden der knubbeligen Gesellen sind seitdem durch Kinderhände gegangen. Auch einen Knecht Ruprecht mit Rute gab es einmal im Sortiment der fränkischen Markenfirma. Er wurde mittlerweile ausgelistet. Die Rute gibt es trotzdem. „Die Verhandlungen über einen Interessensausgleich und Sozialplan laufen, aber ein Ergebnis noch in diesem Jahr ist nicht in Sicht“, sagt Dieter Koppenhöfer. Der Gewerkschaftssekretär sitzt für die IG BCE bei Gesprächen zwischen Management und Betriebsrat beratend mit am Tisch und ist dafür derzeit die einzige Informationsquelle. Betriebsrat und Unternehmen hätten vereinbart, zu den Gesprächen vorerst nichts zu sagen, erklärt ein Firmensprecher.