Inflation So stark haben sich Speiseöl, Erdgas und Co. verteuert

Bonn · Vor allem stark gestiegene Energiepreise treiben seit Monaten die Inflation. Die Preise für Heizöl, Erdgas und Strom sind massiv gestiegen. Aber auch Gemüse und Speiseöl sind teurer geworden. Ein Überblick.

 Die Preise für Speiseöle sind 2022 deutlich gestiegen.

Die Preise für Speiseöle sind 2022 deutlich gestiegen.

Foto: epa efe Gustavo Cuevas/Archiv

Die steigenden Preise machen vielen Menschen zu schaffen. Nicht nur die Preise für Energie sind massiv angestiegen, auch etwa Speiseöl, Gemüse und Butter sind teurer geworden. Nachdem die jährliche Teuerungsrate im März 2022 mit 7,3 Prozent bereits den höchsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 erreicht hatte, stieg die Rate im April sogar nochmals an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Verbraucher im April im Durchschnitt um 7,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

Unsere Bilderstrecke gibt einen Überblick, wie stark die Preise etwa für Benzin, Strom und Speiseöl gestiegen sind:

So stark haben sich Lebensmittel und Energie verteuert - Bilder
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So stark haben sich Lebensmittel und Energie verteuert

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Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Volkswirte erwarten wegen der angespannten Lage bei den Energiepreisen und anhaltender Sorgen um einen russischen Lieferstopp nicht, dass die Inflation in den nächsten Monaten rasch sinken wird. Jüngste Prognosen rechnen für das Gesamtjahr 2022 mit mehr als sechs Prozent Teuerung in Deutschland. Vor allem stark gestiegene Energiepreise treiben seit Monaten die Inflation. Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar trieb die Öl- und Gaspreise weiter nach oben.