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Workation: Alle Infos zum Homeoffice im Ausland

Was ist Workation? Bei einer Workation arbeiten Beschäftigte an einem Urlaubsort, oft im Ausland, was besonders bei ortsunabhängigen Berufen möglich ist. Dies bietet den Mitarbeitern einen Tapetenwechsel und zusätzliche Motivation, während es für Arbeitgeber ein attraktiver Vorteil im Wettbewerb um Talente ist. Für wen kommt eine Workation in Frage? Eine Workation kommt für alle mobil arbeitenden Beschäftigten in Frage, vorausgesetzt, der Arbeitgeber erlaubt das Arbeiten im Ausland. Besonders beliebt ist dies in digital-affinen Branchen wie IT, Buchhaltung und kreativen Berufen, vor allem bei jüngeren Menschen der Generation Y und Z sowie bei Team-Workations zur Förderung von Kreativität und Teamzusammenhalt. Gibt es Voraussetzungen für eine Workation? Eine Workation erfordert, dass der Arbeitsvertrag oder betriebliche Regelungen das Arbeiten aus dem Ausland erlauben. Arbeitgeber sollten klare Bedingungen festlegen, da eine Workation arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Folgen haben kann, und eine vorherige Abstimmung mit dem Arbeitgeber ist zwingend notwendig, um Vertragsverletzungen zu vermeiden. Welche rechtlichen Vorschriften gibt es? Eine Workation hat rechtliche Konsequenzen, insbesondere im Arbeitsrecht. Innerhalb der EU, des EWR oder der Schweiz benötigen EU-Bürger keine Arbeitserlaubnis, außerhalb dieser Regionen kann ein Visum erforderlich sein, und es gelten die lokalen Arbeitsgesetze. Beschäftigte sollten auch eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die Bedingungen für den Sozialversicherungsschutz klären und bei Langzeit-Workations die steuerlichen Pflichten beachten, wobei individuelle Beratung oft hilfreich ist.

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