Keine Freiheit zum Plagiieren Warum Ulrike Guérot vor dem Arbeitsgericht unterlag

Bonn · Das Urteil gegen Ulrike Guérot führt zu Missverständnissen bei ihren Freunden und Gegnern. Es war kein „Anschlag auf die Wissenschaftsfreiheit“, und es ist auch keine „angemessene Reaktion“ auf ihre Haltung zum Krieg. Eine juristische Einordnung.

Ulrike Guérot wurde gefeuert, weil sie sich ihre Berufung unter anderem mit einem plagiierten Text erschlichen habe, sagt das Gericht. Und nur darauf kam es an.

Ulrike Guérot wurde gefeuert, weil sie sich ihre Berufung unter anderem mit einem plagiierten Text erschlichen habe, sagt das Gericht. Und nur darauf kam es an.

Foto: Benjamin Westhoff

Ulrike Guérot ist mit der Klage gegen die Kündigung ihrer Professorenstelle durch die Universität Bonn vor dem Bonner Arbeitsgericht, wie berichtet, krachend gescheitert. Das Urteil wirft freilich ein paar Fragen auf: Ist das „ein Anschlag auf die Wissenschaftsfreiheit“, wie Guérot-Fans nach der Urteilsverkündung draußen vor dem Arbeitsgericht behaupteten?