Bonner Uni Abteilung Klinische Psychologie sucht Studien-Teilnehmer

BONN · Die Abteilung für Klinische Psychologie der Universität Bonn bietet ein Training bei Ein- und Durchschlafstörungen an. Schlafstörungen beginnen häufig in einer akuten Stressphase, halten dann aber bei manchen Menschen weit über die Bewältigung der ursprünglich auslösenden Stresssituation an.

 Nachts wach: Wer unter Ein- und Durchschlafstörungen leidet, kann an einer Studie der Bonner Universität teilnehmen.

Nachts wach: Wer unter Ein- und Durchschlafstörungen leidet, kann an einer Studie der Bonner Universität teilnehmen.

Foto: dpa

Solche Schlafstörungen äußern sich zum Beispiel darin, dass das Einschlafen regelmäßig eine halbe Stunde oder länger dauert, dass man häufig mitten in der Nacht erwacht und nicht wieder einschlafen kann oder morgens viel zu früh erwacht.

Das Training findet in sechs wöchentlichen Sitzungen jeweils Donnerstag abends in Gruppen statt. Es wird von einer Diplom-Psychologin geleitet und umfasst körperliche und gedankliche Entspannungstechniken, Schlaf-Wach-Rhythmus-Strukturierung, den Umgang mit schlafstörenden Gedanken während der Einschlafphase und beim nächtlichen Erwachen und weitere schlaffördernde Maßnahmen. Die Teilnahme ist kostenfrei; zur Studie gehört es, zu Beginn und am Ende des Trainings Fragebögen zum Thema Schlaf auszufüllen.

Das Programm richtet sich an Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Voraussetzung für die Teilnahme ist es, seit mindestens vier Wochen unter Ein- und Durchschlafstörungen zu leiden, die nicht durch eine organische oder psychische Erkrankung, wie etwa eine schwere Depression, verursacht sind.

Interessenten erhalten weitere unverbindliche Informationen auf: schlafprojekt.uni-bonn@gmx.de