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Bonn: Bar Embassy in de Altstadt hat neu eröffnet

Nach monatelangen Bauarbeiten : Bar „Embassy“ in der Bonner Altstadt hat neu eröffnet

In der Bonner Altstadt gibt es eine neue Bar: Im früheren Maya an der Breite Straße hat Gastronom Tim Baumhauer die „Embassy“ eröffnet. Wir stellen die neue Bar vor.

Nicht in Berlin, sondern in der alten Bundeshauptstadt Bonn hat eine neue Botschaft ihre Pforten geöffnet. Allerdings handelt es sich bei der „Embassy“ in der Altstadt um keine diplomatische Vertretung, sondern um eine stylishe Bar.

Im früheren Maya an der Breite Straße hat Gastronom Tim Baumhauer (seit Sommer 2017 auch Chef des Steinbeck in der Altstadt) sein neues Lokal eröffnet. Vorausgegangen war eine komplette Entkernung der Räumlichkeiten.

Sieben Monate dauerten Bauarbeiten und das Einrichten. An die ehemalige mexikanische Kneipe erinnert nichts mehr: an den Wänden und vor dem Tresen sind elegante Eichenholz-Paneelen angebracht, Steampunk-Wandleuchten und gusseiserne Säulen sorgen für einen eleganten Industrial Look. Eine Schallschutz-Decke wurde ebenso eingebaut wie moderne WC-Räume, eine zeitgemäße Bar mit temperierten Weinschränken und ein stimmungsvolles Lichtdesign. Der Gastraum mit massiven Eichenholztischen fasst 120 Sitzplätze, die Terrasse vor dem Haus bietet 40 Gästen Platz.

Den Namen Embassy versteht Tim Baumhauer auch als Hommage an seinen Vater Fred, der für das Auswärtige Amt unter anderem in New York und Amsterdam tätig gewesen ist.

„Die Embassy soll eine klassische Bar sein“

Seine Philosophie? „Die Embassy soll eine klassische Bar sein, vom Herrengedeck bis zum Champagner, mit Fassbier, internationalen Flaschenbieren und edlen Obstbränden“, sagt Altstadt-Wirt Tim Baumhauer.

Frisch gezapft werden Reissdorf Kölsch und Bitburger Pils (0,2l je 1,80 Euro), Benediktiner naturtrüb sowie Tegernseer hell (0,3l je 2,60 Euro). Zu den Flaschenbieren gehören etwa das italienische Peroni (0,33l für 2,80 Euro) und das Bonner Ale Mania Pale Ale (0,33l für 3,20 Euro).

Jeweils 5,90 Euro kosten Aperitifs wie Aperol Spritz oder Lillet Wildberry, die Gin Tonics (elf Sorten) liegen zwischen sieben und 9,50 Euro. Rund 30 Cocktails von 6,20 bis 7,20 Euro stehen zur Wahl, ferner zwölf Whiskysorten.

Die separate kleine Weinkarte operiert mit sieben offenen Positionen ab 4,50 Euro, etwa Grauburgunder trocken von Dreißigacker (Rheinhessen) für 6,90 Euro oder Réserve Spéciale Merlot von Gérard Bertrand (Südfrankreich) für 5,90 Euro. Hinzu kommen 17 Flaschenweine ab 15,90 Euro, z. B. Weißburgunder trocken von Klumpp (Baden) für 23,50 Euro und Barbera d‘Alba von Prunotto (Piemont) für 34,50 Euro.

Ein besonderer Tipp sind die Edelbrände (Williams Birne, Waldhimbeergeist und Obstbrand) der Brennerei Ziegler, die seit 1865 ihre feinen Erzeugnisse in Freudenberg herstellt (2 cl ab 3,80 Euro).

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