HA-Babynahrung nur für allergiegefährdete Säuglinge

Bonn · Für Babys, deren Eltern oder Geschwister eine Allergie haben, ist hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung geeignet. Das gilt zumindest, wenn sie nicht oder nicht voll gestillt werden.

 Säugling mit Fläschchen: Babys ohne erhöhtes Allergierisiko brauchen keine HA-Nahrung. Foto: Armin Weigel

Säugling mit Fläschchen: Babys ohne erhöhtes Allergierisiko brauchen keine HA-Nahrung. Foto: Armin Weigel

Foto: DPA

Die HA-Nahrung können Eltern vom Tag der Geburt an bis mindestens zum Beginn des fünften Lebensmonats füttern, erklärt Maria Flothkötter, Projektleiterin des Netzwerks Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert. "Für Babys ohne erhöhtes Allergierisiko ist HA-Nahrung aber unnötig", sagt Flothkötter.

Sobald Beikost eingeführt wird, nimmt der Säugling verschiedene Lebensmittel zu sich, die Allergien auslösen können. HA-Nahrung ist ab diesem Zeitpunkt überflüssig. Allergiegefährdete Babys können dann auch herkömmliche Pre- oder 1-Nahrung bekommen. Um Allergien vorzubeugen, sollte allerdings keine Sojamilch oder Milch von Stuten, Ziegen oder Schafen zum Anrühren verwendet werden.

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Allergien vorbeugen

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