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Interview mit Augenchirurg Simon Ondrejka: Kühler Kopf und ruhige Hand

Interview mit Augenchirurg Simon Ondrejka : Kühler Kopf und ruhige Hand

Simon Ondrejka ist Augenchirurg. Im Interview spricht der Kölner über die drei Volkskrankheiten unseres Sehorgans, die Anforderungen an seinen Beruf und auf den ersten Blick widersprüchliche Diagnosen.

Die Augenchirurgie ist absoluten Spezialisten vorbehalten. Warum das so ist, wird dann deutlich, wenn man mit einem von ihnen spricht. Die Fragen an Simon Ondrejka stellte Moritz Rosenkranz.

Herr Ondrejka, Augenchirurgie klingt aus heutiger Sicht sehr technisch. Wie muss man sich die Ursprünge vorstellen?

Simon Ondrejka: Die Augenheilkunde als eigenes Fachgebiet entwickelte sich etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Zum Zwecke der Qualitätsverbesserung schlossen sich damals die Augenärzte zur ersten Ärzte-Fachgesellschaft überhaupt zusammen. Seitdem haben sich die diagnostischen und die chirurgischen Techniken natürlich stark verändert. Damals wurde noch unsteril, ohne Mikroskop und Betäubung operiert.

Das klingt recht gefährlich ...

Also ist die Behandlung des grauen Stars ein Routineeingriff?

Was unternimmt die Medizin dagegen?

Die Chirurgenhände bewegen sich also in Bereichen von Mikrometern?

Die Fehlertoleranz ist also sehr niedrig ...

Wie bereiten Sie sich auf solche hochsensiblen Eingriffe vor?

Sie haben von Augen-Volkskrankheiten gesprochen. Welche gibt es noch?

Welche Behandlungsstrategien gibt es?

Was passiert, wenn die Augentropfen nicht wirken?

Wie viele Menschen sind betroffen?

Welche weitere Volkserkrankung gibt es?

Und die feuchte Form?

Das klingt mehr als unangenehm ...

Üblicherweise wird zu Sport und gesunder Ernährung geraten. Kann der Mensch auch für seine Augen etwas Gutes tun?

Was hat es damit auf sich?

Was hilft?