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Keuchhusten-Welle in Bonn: Wie kann man sich vor einer Infektion schützen?

Keuchhusten-Welle in Bonn : Wie kann man sich vor einer Infektion schützen?

Ein Impfschutz gegen Keuchhusten bietet nur für eine begrenzte Dauer Immunität. Sowohl nach natürlicher Erkrankung als auch nach vollständiger Impfung besteht bald die Gefahr einer erneuten Infektion. Wie kann man darüber hinaus vorbeugen?

Beim Keuchhusten handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege, ausgelöst durch das Bakterium Bordetella pertussis.

Die Übertragung kann per Tröpfcheninfektion durch Niesen, Husten oder normales Sprechen in einem Radius von bis zu drei Meter stattfinden. Dabei gelangen die Erreger auf die Schleimhäute des oberen Atemtrakts und können sich dort vermehren.

Bei der sogenannten Schmierinfektion werden die Bakterien hingegen durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, oder über Gegenstände übertragen.

Gegenmaßnahmen

Um eine Tröpfcheninfektion zu verhindern hilft eigentlich nur, den Kontakt mit erkrankten Personen und größere Menschenmengen allgemein zu meiden, oder wenigstens ausreichend Abstand zu halten.

Über die Wirksamkeit eines Mundschutzes gibt es keine offiziellen Studien. Auch wenn Erfahrungen aus vergangenen Pandemien nahelegen, dass solche Hygienemasken helfen können, eine Verbreitung zu reduzieren. Erhältlich sind sie grundsätzlich in jeder Apotheke.

Die wichtigsten Maßnahmen

Die wichtigsten Maßnahme zur Vermeidung einer Schmierinfektion stellt eine konsequente Handhygiene dar. Darüber hinaus hilft es natürlich, vor allem in der kalten Jahreszeit, das Immunsystem zu stärken, um den Bakterien Paroli zu bieten.