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Unbemerkte Abbuchungen: Einmal pro Woche das Girokonto checken

Unbemerkte Abbuchungen : Einmal pro Woche das Girokonto checken

Auf dem Girokonto ist weniger drauf als gedacht? Verschwinden kleine Beträge, fällt das zuerst kaum auf, kann sich aber summieren. Verbraucher sollten zügig klären, was dahintersteckt.

Mindestens einmal pro Woche sollten die Abbuchungen auf dem eigenen Girokonto überprüft werden, rät die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. So geht einem nichts durch die Lappen und man kann, wenn nötig, schnell handeln.

Denn kleinere Abbuchungen fallen sonst gar nicht auf und summieren sich mit der Zeit. Typische Gründe sind laut den Verbraucherschützern etwa unnütze Versicherungen oder Probeabos für Zeitschriften. Werden Verbraucher stutzig und können sich nicht erinnern, sollten sie zuerst einmal mit dem betreffenden Unternehmen klären, was hinter einer Abbuchung steckt.

Ist sie unberechtigt, wurde also ohne Erlaubnis des Kontoinhabers Geld abgebucht, kann er innerhalb von 13 Monaten bei der Bank widersprechen und sich das Geld zurückholen. Wer bereits eine unberechtigte Abbuchung hatte und weitere befürchtet, sollte die Bank informieren. Diese kann zum Beispiel eine Sperrliste für Kontoabbuchungen einrichten.

Doch Achtung: Besteht tatsächlich eine Zahlungspflicht, droht ein Mahnverfahren mit zusätzlichen Kosten und Aufwand. Denn oft kommen Verträge ganz unbemerkt zustande. Ein unbedachtes Tippen auf Werbung kann ausreichen, um aus Versehen ein Abo abzuschließen. Manchmal werden Nutzer und Nutzerinnen sogar von gängigen Internetseiten auf unbekannte Seiten umgeleitet. Oder jemand schließt nach Werbeanrufen, Gewinnversprechen oder an der Haustür einen Vertrag gegen seinen Willen ab.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-864216/2

(dpa)