Tipp von Wohnpsychologin Hausbau: Zimmer möglichst gleich groß anlegen

Hamburg · Ein großer Raum fürs Kinderzimmer, ein kleinerer fürs Homeoffice? Eine Wohnpsychologin erklärt, warum Sie diese Planung bei Neubauten besser überdenken sollten.

Passt das auch in 20 Jahren noch? Wer baut, sollte bei der Planung im Blick behalten, dass sich Bedürfnisse von Familien mit der Zeit verändern.

Passt das auch in 20 Jahren noch? Wer baut, sollte bei der Planung im Blick behalten, dass sich Bedürfnisse von Familien mit der Zeit verändern.

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn/dpa

Sie planen ein Eigenheim und stehen vor der Frage: Wie groß sollen eigentlich die Kinderzimmer sein? Dann sollten Sie am besten nicht nur die aktuellen Bedürfnisse Ihrer Familie im Blick behalten, rät die Hamburger Wohnpsychologin Melanie Fritze. Sondern am besten darauf achten, dass alle Zimmer im Haus möglichst gleich groß sind.

Räumchen wechsel' dich

„Dann ist das Zimmer neben dem Schlafzimmer vielleicht erst mal das Kinderzimmer, weil das Kind noch relativ nahe bei einem sein soll“, erklärt die Diplom-Psychologin. „Und das Zimmer weiter weg ist dann vielleicht das Homeoffice.“ Werde der Nachwuchs älter, wünsche er sich aber oft mehr räumlichen Abstand zu den Eltern, so Fritze. „Und dann kann man diese Räume sehr gut einfach tauschen.“

Hat man hingegen das Homeoffice klein angelegt, damit das Kinderzimmer größer ausfallen kann, fallen diese Variationsmöglichkeiten weg. Und das, obwohl sie im Laufe der Zeit oft gefragt seien. „Die meisten bauen ja wirklich auch fürs Leben. Und deshalb ist es wichtig, dass man im Blick hat, dass sich die Strukturen, die Familie und damit eben auch die Bedürfnisse verändern.“

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(dpa)