Gartenkalender Ohne Chemie: Drei Hausmittel gegen Blattläuse

Frankfurt · Blattläuse sind hartnäckig. Doch es gibt einige Möglichkeiten, sie auch ohne scharfe Spritzmittel zu vergraulen.

Gefräßige Krabbler: Blattläuse können Pflanzen schaden.

Gefräßige Krabbler: Blattläuse können Pflanzen schaden.

Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Achtung, Blattläuse auf Wanderschaft! Sie sind grün, schwarz, rot, braun oder gelblich und haben eins gemeinsam: Sie sind gefräßig, sehr gefräßig. Und sie haben es auf unsere Pflanzen abgesehen. Weder Zier- noch Nutzpflanzen sind vor Ihnen sicher. Was also tun? Chemie kann, muss aber nicht. Das Magazin „Öko-Test“ gibt folgende Tipps zur natürlichen Blattlaus-Bekämpfung:

1. Verdünnte Milch

Besprühen Sie die befallenen Pflanzen mit einem Milch-Wasser-Gemisch: Nutzen Sie hierfür 1/4 Liter fettarme Milch gestreckt mit 1/2 Liter Wasser mehrere Tage hintereinander, bis die Blattläuse Reißaus genommen haben.

2. Oregano-Sud

Kochen Sie 20 Gramm getrocknete Oreganoblätter (oder 100 Gramm frischen Oregano) in einem Liter Wasser auf. Seihen Sie den abgekühlten Sud ab und verdünnen Sie diesen im Verhältnis 1:3. Besprühen Sie die befallenen Pflanzen mit der Flüssigkeit mindestens zweimal im Abstand von ein paar Tagen.

3. Seifenlauge

Der Blattlausbefall ist besonders hartnäckig? Dann hilft womöglich Kaliseife zusammen mit Alkohol. Lösen Sie 20 Gramm Seife in einem Liter lauwarmem Wasser auf und geben Sie 1 TL Alkohol oder Spiritus dazu. Besprühen Sie die Pflanzen mit der Lauge. Probieren Sie Einsatz und Dosierung vorsichtig aus, denn manche Pflanzen tolerieren die Behandlung nicht.

Und noch ein Tipp: Ist der Befall nur leicht, hilft es manchmal sogar schon, nur die von den Läusen befallenen Triebe abzuschneiden, rät die Bayerische Gartenakademie.

© dpa-infocom, dpa:240621-99-475331/2

(dpa)