Ein Spieler, zwei Vornamen

Bei einer Sache war sich der Tennis-Experte Boris Becker sicher: „Sascha wird wiederkommen, ihm gehört die Zukunft.“ Der frühere Tennis-Star hatte sich gerade das Finale eines wichtigen Turniers im Land USA angeschaut.

Bei den US Open in der Großstadt New York standen sich im Finale zwei Spieler gegenüber: Alexander Zverev und Dominic Thiem. Doch wen meinte Boris Becker bloß mit Sascha? Damit meinte der Experte den Deutschen Alexander Zverev. Dessen Eltern stammen aus Russland. Dort wird Sascha oft als Kurzform für Alexander benutzt.

Alexander Zverev ist momentan der beste Tennis-Spieler aus Deutschland. Er gehört sogar zu den Besten der Welt. Am Sonntag hätte er zum ersten Mal eines der vier wichtigsten Turniere gewinnen können. Doch am Ende musste er sich knapp geschlagen geben.

Kurz nach der Niederlage sagte Alexander Zverev: „Es sind einige wichtige Leute, die heute fehlen. Ich möchten meinen Eltern danken.“ Seine Eltern hatten sich vor Kurzem mit dem Coronavirus angesteckt und waren nicht mitgereist.

(dpa)