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Ahrweiler: 256 Kandidaten wollen in den Kreistag

Ahrweiler : 256 Kandidaten wollen in den Kreistag

Wenn am Montag, 26. Mai, die Stimmzettel für die Wahl zum Kreistag von Ahrweiler ausgezählt werden, dann ist das eine Mammutaufgabe.

Denn auf dem roten Bogen, der mit 34,5 mal 70 Zentimetern mit der Größe eines Stadtplans konkurriert, bewerben sich 256 Kandidaten aus sieben Parteien und der Freien Wählergruppe um die Gunst der Wähler. Gewählt werden die 46 Kreistagsmitglieder. Folglich sind auf dem Stimmzettel bis zu 46 Kreuzchen möglich.

Die Qual der Wahl haben die rund 103.000 Wähler zunächst aber zwischen drei Möglichkeiten: Listenwahl, Kumulieren, Panaschieren. Listenwahl bedeutet dabei, nur die Liste einer Partei im Kreis neben dem Parteinamen anzukreuzen. Damit erhält jeder Kandidat auf der jeweiligen Liste automatisch eine Stimme.

Beim Kumulieren können innerhalb einer Liste pro Kandidat bis zu drei Kreuzchen gemacht werden, maximal jedoch 46. Dadurch kann zum Beispiel ein Kandidat auf einem hinteren Platz durchaus nach oben gepuscht werden.

Panaschieren bedeutet, dass der Wähler seine Stimme auf Kandidaten mehrerer Listen verteilt. Das sind ebenfalls bis zu 46 Kreuzchen, wobei auch in diesem Fall bis zu drei Stimmen für einen Bewerber möglich sind.

Im aktuellen Kreistag, dessen letzte Sitzung der Legislaturperiode am Freitag, 28. März, über die Bühne ging, sind stellt die CDU mit 21 Mitgliedern die stärkte Fraktion. Es folgen die SPD mit neun Kreistagsmitgliedern, die FWG mit sieben, die FDP mit fünf und die Grünen mit vier Mitgliedern.

Bei der Kreistagswahl 2009 hatte die CDU ihre absolute Mehrheit verloren. Die vom Kreistag zu wählenden Kreisbeigeordneten sind derzeit noch Horst Gies (CDU) und Fritz Langenhorst von der SPD.