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Abrissarbeiten: Bahn frei für die Mieler Feuerwehr

Abrissarbeiten: Bahn frei für die Mieler Feuerwehr

Gemeinde lässt Häuser abreißen, um Gerätehaus zu erweitern und Straße zu verbreitern

Swisttal-Miel. Die Abrissbagger haben schon ganze Arbeit geleistet: Die beiden alten Gebäude an der Ecke Rheinbacher Straße/ Weiherstraße in Miel gibt es nicht mehr.

Der Platz, an dem sie standen, wird genutzt, um das angrenzende Feuerwehrhaus zu erweitern und um die an der Pfarrkirche enge Straße zu verbreitern. Ein Grundstück, auf dem zuvor ein ehemaliges Geschäftshaus stand, hat die Gemeinde erworben, das zweite Privatgrundstück wurde der Gemeinde übertragen.

Dort stand ein altes Fachwerkhaus, das nach einem Brand im März 2008 unbewohnbar war. Zwei Planer seien derzeit mit Feuerwehr-Erweiterung und Straßenführung beschäftigt, sagte Udo Müllenborn vom Grundstücks- und Gebäudemanagement der Gemeindeverwaltung.

Der Plan für den Feuerwehrhaus-Anbau sieht eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge vor. Die Einsatzfahrzeuge sollen künftig nicht mehr über die Rheinbacher Straße, sondern über die Weiherstraße ausfahren können. Zusätzlich entstehen drei Stellplätze. In der bisherigen Fahrzeughalle werden die Toilettenanlagen umgestaltet, neue Räume für Büro, Funk und Umkleiden entstehen.

Einschließlich Abriss kosten die Bauarbeiten etwa 700 000 Euro. 500 000 Euro davon stammen aus den Mitteln, die Swisttal aus dem Konjunkturpaket II für investive Maßnahmen erhält, 200 000 bringt die Gemeinde selbst auf. Sie sind im Haushaltsentwurf vorgesehen, so Pressesprecher Bernd Kreuer.

Für die Beseitigung des Fahrbahnengpasses der Rheinbacher Straße in Höhe der Kirche sind laut Kreuer 95 000 Euro im Haushaltsentwurf vorgesehen. Ein Zeitplan für die Arbeiten liege noch nicht vor, der Bauantrag sei an die Fachabteilung der Verwaltung gegangen, die ihn an den Rhein-Sieg-Kreis weiterleitet, so Müllenborn.

Zeitgleich sei der Architekt mit der Ausführungs- und Statikplanung beauftragt worden. Den Abschluss der Haushaltsberatungen vorausgesetzt, schätzt die Verwaltung, dass die Arbeiten bis Ende September 2010 dauern.