Mitgründer des SV 80 Ramersbach ist jetzt Ehrenvorsitzender: Ära Langenhorst ist beendet

Mitgründer des SV 80 Ramersbach ist jetzt Ehrenvorsitzender : Ära Langenhorst ist beendet

Fritz Langenhorst, Sportkreisvorsitzender und Chef des SV 80 Ramersbach hatte bei der Versammlung seines Vereins schwer zu schleppen. Denn er hatte eine ganze Reihe von Mitgliedern zu ehren.

Für Langenhorst war es seine letzte Versammlung als Vorsitzender. Denn nach 35 Jahren hatte der Gründungsvorsitzende angekündigt, sein Amt in jüngere Hände geben zu wollen.

Seine Meriten würdigte Versammlungsleiter Werner Kasel: "Fritz Langenhorst prägte den Sportverein über mehr als drei Jahrzehnte, er war und ist anerkannter und allseits geschätzter Vertreter des Sportvereins in den städtischen und kommunalen Gremien und Verbänden, bis hinauf in die Landesebene. Und man kann wohl feststellen, dass die Realisierung des neuen Mehrzweckgebäudes zu großen Teilen Langenhorsts ununterbrochenem, außerordentlichem Engagement zu verdanken ist."

Das alles erkannte der Verein an und ernannte Langenhorst einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

Einen Nachfolger gibt es trotz intensiver Suche unter den Mitgliedern im Vorfeld der Versammlung nicht. Deshalb wird der Verein zunächst von Vize Franz Keuler geführt. Der hat nun die Aufgabe, eine geeignete Persönlichkeit zu finden, die den Vorsitz übernehmen kann und will.

Auch Wahlen standen an. Als Schatzmeisterin bestätigt wurde Marita Molitor. Die Geschäftsführerin Ute Molitor übernimmt zudem das Amt des Schriftführers von Volker Reiser, der nach mehr als 20 Jahren ausschied.

Als Jugendleiter und Abteilungsleiter Fußball wurde Alexander Beckmann bestätigt. Zum Abteilungsleiter Tischtennis wurde Frank Hohenschurz, zur Abteilungsleiterin Fitness Hedi Retterath gewählt. Ruth Rosenberg steht ihr zur Seite. Carsten Gottlieb, Günther Köster, Monica Kasel und Iris Beckmann vervollständigen die Riege der Beisitzer.

Die langjährigen Vorstandsmitglieder Alexander Harz und Andreas Harz schieden als Beisitzer aus. Hans Schlesiger, über die gesamten 35 Jahre des Vereinsbestehens in vielen verschiedenen Funktionen im Vorstand engagiert, zog sich ebenfalls zurück.

Keuler appellierte nach den Wahlen: "Wir sitzen alle in einem Boot und nur, wenn alle an einem Strick ziehen, sind die künftigen Herausforderungen zu meistern."