Mann hatte sich verfahren Feuerwehr befreit 73-Jährigen in Ahrbrück aus Auto am Berghang

Altenahr · In Ahrbrück musste ein Autofahrer von der Feuerwehr gerettet werden. Mit seinem Wagen steckte der 73-Jährige an einem Berghang fest. Eigentlich wollte er ganz woanders hin.

 Das Auto des in Not geratenen Fahrers. Dort, wo es steht, geht es 200 Meter steil den Hang hinunter.

Das Auto des in Not geratenen Fahrers. Dort, wo es steht, geht es 200 Meter steil den Hang hinunter.

Foto: Feuerwehr Altenahr

Er hat sich im Wortsinn in eine missliche Lage manövriert: Ein 73-jähriger Autofahrer, der von Dortmund in den Kreis Daun unterwegs gewesen war und sich dabei verfahren hatte, musste am späten Montagabend von der Feuerwehr gerettet werden. Seinen Notruf setzte der Mann in Ahrbrück ab, wo er mit seinem Auto an eine Stelle gelangt war, an der der Hang 200 Meter steil bergab führt, wie die Altenahrer Feuerwehr berichtet. Den Rettungskräften zufolge bestand „akute Absturzgefahr“.

Aber der Reihe nach: Laut Einsatzbericht setzte der Mann zunächst einen Notruf bei der Polizei ab, die wiederum die Feuerwehr alarmieren ließ. „Nach telefonischer Rücksprache mit dem offensichtlich verwirrten Betroffenen und dessen Angaben ging

man in der Anfangsphase davon aus, dass die Person sich in einem Baustellenbereich in der Ortslage Kesseling-Staffel verfahren hatte und sich nun im Bereich Steinerberg aufhielt“, heißt es. Zur besseren Orientierung habe man den Betroffenen aufgefordert, die Warnblinker seines Autos zu aktivieren.

Auto in Schräglage

Ein Feuerwehrmann, der auf dem Weg zum Einsatz war, habe auf einem Berg oberhalb der Pützfelder Kapelle dann das Leuchten erkennen können. Aufgrund der „sehr schlechten“ Wegeverhältnisse habe sich die Anfahrt sehr schwierig gestaltet, sodass die Feuerwehrleute schließlich fußläufig die Einsatzstelle erreicht hätten. Erste Erkundungsergebnisse ergaben den Angaben zufolge, dass sich das Auto inklusive Fahrer sich in einer Schräglage befand. Das Fahrzeug sei umgehend aufwändig mit Leinen und Gurten gesichert worden, um einen Absturz zu vermeiden.

Weiterhin habe der „offensichtlich unter Schock stehende“ Fahrer durch den Notarzt behandelt werden müssen. Gerrettet worden sei der durch eine Gehbehinderung beeinträchtigte Mann über die hangseitige Beifahrertür. Letztendlich sei er wohlbehalten aus dem Fahrzeug gerettet und mit geländegängigen Spezialfahrzeugen ins Tal gebracht worden. Die Bergung des Autos durch eine Fachfirma war dem Bericht der Feuerwehr zufolge für Dienstag geplant.

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