Probleme beim Direktvertrieb Die Dagernova muss neue Wege für den Absatz finden

Ahrtal · Der Direktverkauf von Wein geht gut zwei Jahre nach der Flutkatastrophe zurück. Noch kommen weniger Touristen ins Ahrtal. So will die traditionsreiche Weinmanufaktur Dagernova gegensteuern.

Die Traubenanlieferung der Dagernova Weinmanufaktur in Dernau.

Die Traubenanlieferung der Dagernova Weinmanufaktur in Dernau.

Foto: ahr-foto

Die Dagernova Weinmanufaktur, eine der beiden großen Genossenschaften an der Ahr, hatte Glück im Unglück. Ihr Hauptsitz in Bad Neuenahr, an dem der Wein produziert wird, blieb von der Flutkatastrophe im Sommer 2021 verschont, dagegen schlugen die aufgewühlten Wassermassen am alten Sitz am Ahrweg in Dernau mit voller Kraft zu. Die erst vor einigen Jahren sanierte und neu gestaltete Vinothek war dahin. Glücklicherweise konnte der Direktverkauf vorübergehend in die historischen Gebäude im Dorf an der Römerstraße, bei der Kirche, verlegt werden. Das wurde ganz gut angenommen, berichtet Christian Poppelreuter, der die Verantwortung für die Genossenschaft im Sommer 2022 als Vorstandsvorsitzender übernommen hat. Sein Ziel ist es, neue Absatzmöglichkeiten für die Weine aufzubauen.