Umweltfreundlich heizen Rech hat jetzt ein Nahwärmenetz

Rech · Umweltministerin Katrin Eder besucht das Weindorf zur Inbetriebnahme des neuen Projekts in Rech. Die ersten 36 Haushalte sind bereits am die Heizung aus den Tiefen der Erde angeschlossen.

 Klimaschutzministerin Katrin Eder (l.), Bürgermeister Dominik Gieler (3.v.l.) und Ortsbürgermeister Thomas Hostert (r.) lassen sich von Niki Kozisek (2.v.l.) das Nahwärme-Teilnetz von Rech erläutern.

Klimaschutzministerin Katrin Eder (l.), Bürgermeister Dominik Gieler (3.v.l.) und Ortsbürgermeister Thomas Hostert (r.) lassen sich von Niki Kozisek (2.v.l.) das Nahwärme-Teilnetz von Rech erläutern.

Foto: ahr-foto

Was Marienthal schon hat und sich auch andere Gemeinden an der Mittelahr wünschen, ist jetzt im Weindorf Rech Realität: ein Nahwärmenetz fürs Dorf. Zur offiziellen Inbetriebnahme besuchte die Mainzer Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Katrin Eder (Grüne), das durch die Flutkatastrophe im Sommer 2021 heftig geschundene Dorf. Da es sich bei der Nahwärme um ein neues Projekt und nicht um einen von der Flut verursachten Schaden handelt, fließt für die Neuerung kein Geld aus dem Wiederaufbau-Topf von Land und Bund. Folglich waren die vergangenen zweieinhalb Jahre in Rech von Planen und Rechnen bestimmt, zumal ursprünglich erwartete Gelder doch nicht kamen, die Kosten dagegen stiegen.