Blandine-Merten-Archiv in Ahrweiler Die selige Schwester wird noch vielfach um Hilfe gebeten

Ahrweiler · Vor 140 Jahren wurde Blandine Merten geboren. Sie wurde 1987 seliggesprochen. Das Archiv in Ahrweiler hat alle Hände voll zu tun, denn die Ursulinenschwester hat noch heute eine hohe Anziehungskraft.

Im Büro des Blandine-Merten-Archivs wird die Post bearbeitet und zum Versand vorbereitet. Generaloberin Sr. Roswitha Maria Schmitz (rechts) ist für den dreimal im Jahr erscheinenden Rundbrief verantwortlich.

Im Büro des Blandine-Merten-Archivs wird die Post bearbeitet und zum Versand vorbereitet. Generaloberin Sr. Roswitha Maria Schmitz (rechts) ist für den dreimal im Jahr erscheinenden Rundbrief verantwortlich.

Foto: ahr-foto

Die im Jahr 1987 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochene Ursulinenschwester Blandine Merten hat nach wie vor eine große Anziehungskraft. Auch 105 Jahre nach ihrem Tod pilgern die Menschen in Scharen zu ihrem Grab nach Trier und in ihren Geburtsort im saarländischen Düppenweiler, wo sie vor nunmehr 140 Jahren das Licht der Welt erblickte, und bitten um ihre Hilfe. In Ahrweiler, wo Blandine Merten im Jahr 1908 der Ursulinenkongregation vom Calvarienberg beitrat und damit ihr Noviziat begann, erinnert nach dem Weggang der Ursulinen vor sechs Jahren noch eine Krypta auf dem Kalvarienberg an die selige Schwester. Eher versteckt liegt in der Stadt aber auch das Blandine-Merten-Archiv, dass sich auch 26 Jahre nach der Seligsprechung nicht über mangelnde Arbeit beklagen kann.