Museumsausstellung In der Ahrweiler Römervilla trifft Antike auf Gegenwart

Ahrweiler · Die Statussymbole der Reichen haben sich seit der Antike nicht sehr verändert. Früher Pferdewagen, heute Sportauto. Das und mehr zeigt eine sehenswerte Ausstellung im Ahrweiler Museum Römervilla.

 Museumsleiter Hubertus Ritzdorf findet die Verbindung zwischen Antike und Gegenwart in den Kunstwerken der Are Gilde gelungen.

Museumsleiter Hubertus Ritzdorf findet die Verbindung zwischen Antike und Gegenwart in den Kunstwerken der Are Gilde gelungen.

Foto: ahr-foto

Allzu sehr haben sich die Statussymbole seit der Antike gar nicht geändert. Was dem Mann von Welt heute der feuerrote Ferrari-Sportwagen mit bis zu 1000 Pferdestärken ist, war dem wohlhabenden Römer zur Zeit des römischen Kaisers Nero (54 bis 68 n.Chr.) der von vier edlen Rössern gezogene Kampfwagen, die Quadriga. Kein Zufall, dass auch heute noch das „Cavallino Rampante“, ein sich aufbäumendes Pferd, das Emblem der italienischen Nobelmarke ziert. Ebenso übrigens wie beim deutschen Edelautobauer Porsche, in dessen Emblem ebenfalls ein schwarzes steigendes Pferd zu sehen ist.