Bad Neuenahr-Ahrweiler Tiny-Häuser und Container für Flutopfer werden aufgelöst

Bad-Neuenahr-Ahrweiler · Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler will die Standorte für die Behelfswohnungen bis 2025 auflösen. Trotz des knappen Wohnraums wolle man „gute Lösungen“ gemeinsam mit den Betroffenen finden.

Apollinarisstadion: Die Tiny-Häuser für Flutopfer werden nach und nach aufgegeben.

Apollinarisstadion: Die Tiny-Häuser für Flutopfer werden nach und nach aufgegeben.

Foto: ahr-foto

Auch zweieinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe leben noch immer durch die Naturgewalten obdachlos gewordene Menschen in Notunterkünften, die von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler an vier Standorten der Kreisstadt errichtet worden sind. Sowohl in Wohncontainern als auch in hölzernen Tiny-Houses wurden auf kleinem Raum Bleiben für die Einzelpersonen und Familien geschaffen, deren Wohnungen in Ahr-Nähe überschwemmt worden waren und noch immer nicht wieder bewohnbar sind. Nun soll mit der sukzessiven Auflösung der Standorte begonnen werden. Dem stimmte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu. Die jetzigen Nutzer sollen – soweit wie möglich – in Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt vermittelt werden. Noch leben 91 Erwachsene und 17 Kinder in den Behelfswohnungen. Erster Beigeordneter Peter Diewald (CDU): „Wir wissen sehr wohl, wie es um die Wohnraumknappheit in Bad Neuenahr-Ahrweiler bestellt ist.“ Dennoch wolle man gemeinsam mit den betroffenen Bewohnern gute Lösungen finden.