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Flutkatastrophe Ahrtal: Trauma-Netzwerk - Opfer sollen schneller Hilfe bekommen

Nach der Flutkatastrophe : "Trauma-Netzwerk" für das Ahrtal geplant

Traumatisierte Opfer der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sollen zukünftig schneller Hilfe bekommen. Fünf Partner wollen Hilfsangebote ausbauen, damit Betroffene ihre Erlebnisse besser verarbeiten können.

Traumatisierte Opfer der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sollen schneller an Hilfen gelangen. Landesregierung, Kreisverwaltung, der Hospiz-Verein Rhein-Ahr, die Dr.-von-Ehrenwall’sche Klinik und die DRK-Fachklinik Bad Neuenahr unterzeichneten am Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Vereinbarung zum Aufbau eines regionalen „Traumanetzwerks“. Gemeinsam wollen die Partner Hilfsangebote planen und ausbauen, damit Betroffene ihre Erlebnisse besser verarbeiten können.

„Unser zentrales Anliegen ist, dass den Menschen die notwendigen Hilfen zur Bewältigung dieser psychischen Belastungen zur Verfügung stehen“, erklärte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemes Hoch (SPD). Rheinland-Pfalz fördere die Kooperation zunächst bis zum Jahr 2023 mit insgesamt 183.000 Euro.

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(epd)