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Die Templetons aus Heppingen Wie eine Familie beim Wiederaufbau an der Ahr vorankommt

Bad Neuenahr-Ahrweiler · Simon Templeton hat durch die Flut an der Ahr sein Haus in Heppingen verloren. Fest entschlossen ging er mit seiner Familie den Wiederaufbau an. Sieben Monate später steht der 35-Jährige in seinem frisch verputzten Eigenheim, während in der Nachbarschaft noch manche Häuser abgerissen werden müssen.

 Neue Fenster sind bereits eingebaut, auch die Innenwände sind frisch verputzt: Im Haus von Simon Templeton aus Heppingen nimmt der Wiederaufbau nach der Flut konkrete Züge an.

Neue Fenster sind bereits eingebaut, auch die Innenwände sind frisch verputzt: Im Haus von Simon Templeton aus Heppingen nimmt der Wiederaufbau nach der Flut konkrete Züge an.

Foto: Martin Gausmann

Zuversichtlich steht Simon Templeton (35) auf seiner Baustelle, die vor der Hochwasser-Katastrophe einmal sein Zuhause war. Vor drei Jahren hatte er mit seiner Frau Nadine den Neubau in Heppingen bezogen, einem Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dann kam die Flut und nahm ihm sein Heim. Mit seiner Familie konnte er sich vor dem Wasser auf sein Flachdach retten. Die Templetons harrten dort aus, bis Rettung eintraf. Früh traf die Familie gemeinsam die Entscheidung, erneut an Ort und Stelle wiederaufzubauen. „Drei Monate nach der Flut lag noch ein wahnsinniger Berg Arbeit vor uns“, sagt der 35-Jährige. „Inzwischen sehen wir Licht am Ende des Tunnels.“